Forschungskapazitäten für die qualitative Forschung durch Kollaboration und semantische Auszeichnung am Beispiel Unterrichtsinteraktion

Das Projekt „Forschungskapazitäten für die qualitative Forschung durch Kollaboration und semantische Auszeichnung - Das Beispiel Unterrichtsinteraktion“ findet in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für internationale pädagogische Forschung DIPF (Prof. Marc Rittberger und Dr. Christoph Schindler) statt. Es verfolgt die Zielsetzung, Forschungskapazitäten für die qualitative Forschung in einer Forschungsumgebung zu realisieren und Mehrwerte durch Kollaboration und semantische Auszeichnung zu ermöglichen. Auf fachinhaltlicher Ebene wird eine feingranulare Interaktion mit Unterrichtstranskripten realisiert, die einen sequenziellen, kollaborativen Analyseprozess ermöglicht sowie Übersichten über die Auszeichnungen, den Forschungsprozess sowie den Materialien generiert. Die bereits im Unterrichtstranskript angelegten Entitäten werden mit Verknüpfungen in ihrer Multidimensionalität semantisch bzw. formal modelliert und Werkzeuge zur deren Erstellung realisiert. Zudem werden die kollaborative Annotation und Analyse von Unterrichtstranskripten adressiert und Übersichten zur Interaktion und Beschreibung der Forschungsdaten, Annotationen und Forschungsprozesse (u.a. Analysepfade) erzeugt.

Technologisch wird das Projekt mit der Forschungsumgebung Semantic CorA realisiert und die kollaborative Annotation und Analyse im qualitativen Forschungsstil fokussiert sowie das Unterrichtstranskript mit seinen verknüpften multimedialen Daten (u.a. Tafelbild, Schülerlösung, Sitzplan, Unterrichtsprotokoll) semantisch aufbereitet und angereichert.

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